Kennst Du diese Tage, an denen alles zusammenkommt? Du hattest einen stressigen Tag auf der Arbeit, wenn Du nach Hause kommst, wollen entweder Deine Kinder oder Dein Partner was von Dir. Es gibt keine Möglichkeit für Dich zur Ruhe zu kommen. Abends liegst Du im Bett und kannst nicht einschlafen, weil Du noch aufgedreht bist.

Gestresst? Finde heraus was dich beruhigt

Gestresst? Finde heraus, was Dich beruhigt. Bevor Du herausfinden kannst, was Deine Stressfaktoren sind, werfen wir einen Blick darauf, was Stress ist und was ihn bei Dir verursacht. Wenn Du Deine Stressfaktoren kennst, kannst Du beginnen, sie mit verschiedenen Strategien zu reduzieren. Und nehme Dir zum Schluss Zeit zum Entspannen!

Was verursacht Stress?

Lass uns zunächst über verschiedene Formen von Stress sprechen. Es gibt positiven und negativen Stress. Während die körperlichen Reaktionen die gleichen sind, sind die Auswirkungen auf Dich unterschiedlich.

Die gleichen Situationen können bei verschiedenen Personen beide Arten von Stress hervorrufen. Stelle Dir folgende Situation vor: Eine Person steht auf dem Gipfel eines Berges und muss den steilen Hang mit Skiern hinunterfahren.

Wenn die Person ein erfahrener Skifahrer ist, erzeugt diese Situation ein Gefühl von angenehmer Vorfreude und Aufregung – positiver Stress. Es ist eine positive Herausforderung, weil die Person weiß, dass es machbar ist.

Aber in der gleichen Situation, auf der gleichen Piste, wenn die Person ein Anfänger ist, sind die Gedanken anders. Sie erzeugen eine Menge negativen Stress. Die Gedanken dieser Person sind eher: „Ich werde es nie schaffen, da runter zu kommen“ oder „Ich werde mir ein Bein brechen, wenn ich runterfahre!“.

Zwei Dinge solltest Du hier mitnehmen:

  • Stress ist etwas sehr subjektives
  • Entscheidend ist Deine Einschätzung darüber ob Du Dich der Situation gewachsen fühlst
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Finde heraus, was Dich stresst und wie Du diese Situation ändern kannst

Es gibt verschiedene Quellen für Stress. Um herauszufinden, was Dich beruhigt, musst Du zunächst Deine Stressquellen identifizieren. Diese können an Deinem Arbeitsplatz, in Deiner Familie, in der Umwelt sowie in Deinen Grundwerten zu finden sein.

Sobald Du herausgefunden hast, was Deine Stressfaktoren sind, kannst Du Dich daran machen, Wege zu finden, ihre Auswirkung zu minimieren. Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten.

Schmeiße sie aus Deinem Leben

Ist es möglich, das, was Dich stresst, an jemand anderen zu delegieren? Du musst nicht alles selbst machen! Es gibt Dinge, die andere für Dich tun können, z. B. ein Kollege oder Dein Partner oder ein Freund.

Ein Möglichkeit ist es Deine Situation so zu verändern, dass diese Stressfaktoren aus Deinem Leben verschwinden? Hier zwei Beispiele:

  • Wenn der Lärm der Straße Dich am einschlafen hindert, überlege doch ob es eine Möglichkeit gibt Zimmer zu tauschen
  • Gönne Dir einen Tag zur Entspannung. An dem gehst Du etwas früher von der Arbeit nach Hause, oder bittest den Babysitter 30 min länger zu bleiben. Diese Zeit kannst Du dann für Dich nutzen. Mach doch einen kurzen Spaziergang.

Minimiere die Auswirkungen

Gibt es eine Möglichkeit, wie Du Deine Wahrnehmung der Situation ändern kannst?

Dein Kollege schafft die Aufgaben nie rechtzeitig und Du musst dann alles in kürzerer Zeit erledigen, um den gegebenen Zeitplan einzuhalten? Frage Dich, ob hierfür nicht eine andere Lösung gibt. Musst Du immer einspringen? Sprich mit Deinem Chef und bitten ihn, Euch beiden getrennte Zeitpläne zu geben.

Stärke Dich selbst

Es gibt eine Situation, vor der Du Dich immer sehr ängstlich fühlst oder die Dir negativen Stress bereitet. Kannst Du etwas tun, um Dich in dieser Situation besser zu fühlen?

Nimm die Person, die eine Piste hinunterfahren soll. Würde der Anfänger nach einigen Stunden des Übens mehr Vertrauen in seine eigenen Fähigkeit bekommen, den Hang hinunterzufahren? Ich bin sicher, dass dies der Fall ist.

Mit mehr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten kann eine Situation weniger stressig werden. Was ist Dein Skikurs?

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Nimm Dir Zeit zum Entspannen

Welche Form von Stress Du auch immer erlebt hast, Dein Körper und Dein Geist brauchen Zeit zum Entspannen. Und ja, das gilt auch für den positiven Stress in Deinem Leben!

Es gibt verschiedene Formen der Entspannung. Find diejenige, die zu Dir passt. Wenn Du eher der visuelle Typ bist, entspannst Du vielleicht bei einem Kinobesuch oder einem Besuch in einer Kunstgalerie. Wenn Du dagegen eher ein auditiver Mensch bist, hilft Dir ein Konzert oder das Hören Deiner Lieblingsmusik beim Entspannen. Und dann gibt es noch den körperlichen Typ Mensch, der vielleicht joggen gehen muss oder eine Massage braucht. Für Entspannung gibt es kein Patentrezept. Nimm die gut gemeinten Ratschläge von Freunden als Anregung dazu, was Dich entspannen könnte. Aber Du musst ausprobieren was für Dich am besten passt!

Noch etwas ganz wichtiges, fühl Dich nicht schlecht, wenn Du Dir Zeit für Dich nimmst!

Andere verlassen sich auf Dich, und Du kannst nicht einmal ein paar Minuten für dich selbst nutzen? Wie würden diese Menschen damit umgehen, wenn Du  krank wirst? Kümmere Dich um Dich, nur dann kannst Du Kraft dazu tanken Dich auch um andere kümmern.

Wir alle brauchen Pausen!

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Gestresst? Finde heraus, was Dich beruhigt. Behalte dazu folgendes im Hinterkopf:

  • Identifiziere Deine Stressfaktoren
  • Minimiere Deine Stressfaktoren
  • Nimm Dir Zeit zum Entspannen- ohne schlechtes Gewissen

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