Etwas neues Beginnen, kennst du dieses Gefühl?

Diese neugierige Aufregung? Oder das Gefühl, wenn Veränderung unvermeidbar wird?

Veränderungen begegnen uns selten dann, wenn es gut in unseren Kalender passt. Sie kommen oft in Momenten, in denen wir gerade dachten, wir hätten endlich einen klaren Plan. So war es auch bei mir. Ich hatte meine nächsten Schritte sorgfältig vorbereitet. Und dann kam etwas dazwischen, das mich zwang, von heute auf morgen umzudenken.

Über Monate war meine Idee gereift,  wie ich meine Qualifikation als psychologische Beraterin nutzen kann, um andere zu unterstützen und das ohne meinen regulären Job aufzugeben. Eine, die mir gefiel, weil sie alles mit meiner Leidenschaft, dem Reisen, verband. Warum nicht Life Coaching zu den Reisen hinzufügen, das könnte eine gute Nische für mich sein und ließe sich in meiner Urlaubszeit machen. Aber dann kam Covid 19, genau dann, als der Plan anfing, konkret Form zu bekommen. Das hat mich wirklich zum Nachdenken gebracht, und war ein großer Rückschlag für mich. Ich habe einige Zeit darüber gegrübelt. Mein erster Gedanke war: „Na ja, das verschiebt es nur ein bisschen, kein Problem“ eine typische Phase-1-Reaktion aus den 6 Phasen der Veränderung.

Solche Situationen kommen immer wieder auf uns zu, im beruflichen Alltag genauso wie privat. Nicht immer so drastisch, aber mit ähnlichen Auswirkungen: Prozesse verändern sich, Strukturen werden angepasst, Anforderungen sind neu, äußere Umstände kippen. Digitalisierung, neue Tools, Krisen, Marktveränderungen, vieles passiert unabhängig davon, ob wir bereit sind.

Das sind Momente in denen die Frage „Wie gehe ich mit einer Veränderung um, die ich (nicht) selbst gewählt habe und wie bleibe ich handlungsfähig?“ großen Raum ein nimmt.

Warum Neustarts anspruchsvoll sind

In meinem Fall war der Auslöser klar: Etwas Externes hat meinen Plan unmöglich gemacht. Ich konnte mich dagegenstemmen oder meinen Ansatz ändern. Und genau das passiert in Unternehmen täglich.

Teams müssen Arbeitsweisen anpassen. Führungskräfte sollen Veränderungen erklären, die sie selbst nicht beeinflussen konnten. Mitarbeitende stehen vor neuen Anforderungen, während das Gefühl entsteht, lediglich zu reagieren und nicht mehr selbst agieren zu können.

Doch eines habe ich aus meiner eigenen Situation mitgenommen: Je klarer ich verstehe, das und warum eine Veränderung notwendig ist, desto leichter kann ich mich darauf einlassen.

Das gilt auch für Organisationen:

  • Wenn Arbeitsprozesse sich ändern, sollte das „Warum“ genauso klar sein wie das „Wie“.

  • Mitarbeitende brauchen das Gefühl, am Steuer zu sitzen, nicht auf dem Beifahrersitz.

  • Führung braucht Transparenz, Geduld und ehrliche Kommunikation.

  • Und jedes Teammitglied, unabhängig von Rolle oder Funktion, kann dazu beitragen, dass ein Neustart gelingt.

Workshop „Zeit zur Reflexion“

Zeit zur Reflexion

Siehst Du den Nebel oder die Möglichkeiten?

REFLEKTIERE was Du möchtest!

Nicht die Veränderung selbst kostet Kraft, sondern der Umgang damit

Veränderung ist nicht nur ein Projekt. Im Unternehmen ist sie ein kultureller Prozess und für jeden von uns eine sich stetig wandelte Lebensaufgabe.
Wenn sie gut begleitet wird, entsteht genau das, was langfristig schützt: Resilienz.

Unternehmenskontext Privater Kontext
Teams bleiben beweglich statt erschöpft Veränderung muss nicht erschöpfen
Führungskräfte verlieren nicht dauerhaft Energie durch wiederkehrende Widerstände Kein dauerhafter Energieverlust durch negative Gedanken und Selbstmitleid
HR kann den Fokus auf Entwicklung legen statt auf Krisenmanagement Fokus auf das vor dir liegende, ermöglicht Motivation
Mitarbeitende erleben Selbstwirksamkeit statt Überforderung Statt Hilflosigkeit wieder Kontrolle

Hier einige Fragen, die du dir stellen kannst um diese Resilienz aufzubauen:

  • Was hat sich genau verändert und was davon betrifft mich direkt, was nur indirekt?
  • Welche Annahmen über diese Veränderung sind Fakten, welche sind Befürchtungen?
  • Welchen ersten kleinen Schritt kann ich selbst beeinflussen?
  • Welche Unterstützung brauche ich und habe ich sie kommuniziert?
  • Was könnte langfristig besser werden, wenn ich mich auf diesen Prozess einlasse?
  • Wofür möchte ich bewusst Energie sparen und wofür möchte ich sie einsetzen?

Diese Fragen öffnen den Blick und reduzieren den Druck. Veränderung wird greifbarer, und oft auch sinnvoller.

Und was, wenn es schiefgeht?

Ich glaube nicht an eine Checkliste, die jeden Neustart garantiert macht. Denn diese gibt es nicht, den bei jeder Veränderung bleibt Unbekanntes. Aber das bedeutet nicht, dass sich Veränderung nicht lohnt und auch nicht, dass sie nicht zu meistern ist. 
Das bedeutet allerdings, dass nicht jeder Schritt planbar ist, du muss auf Veränderungen reagieren, den Plan anpassen oder im schlimmsten Fall noch mal von vorne anfangen. Entscheidend aber ist, dass du los gehst, denn gerade Veränderungen im außen kannst du nicht aufhalten. Und wenn du in Bewegung bleibst, bleibst du auch im Fahrersitz.

Diese Erkenntnis hat mir damals geholfen und sie begleitet mich bis heute in meiner Arbeit.

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Fokus Themen

Grafik in deren Mittelpunkt die Work-Life-Balance ist und 4 Themen die auf diese einzahlen: Familie/ Soziale Kontakte; Arbeit/ Finanzen; Körper/ Gesundheit und Sinn/ Werte

Finde Deine Lebensbalance

Ein wichtiger Faktor der Burnout Prävention ist Deine individuelle Lebensbalance. Gerne können wir hierzu in einem Einzelcoaching tiefer einsteigen oder Du nimmst Dir Zeit für den „Zeit zur Reflexion Workshop“.

Eine Grafik die auf der y-Achse die wahrgenommene Kompetenz und auf der x- Achse die Zeit darstellt. Die Kurve bildet die 6 Phasen der Veränderung ab.

Mut zur Veränderung

Das A in der STARK Formel spricht von aktiver Veränderung. Das ist keine einfache Sache. 

Wenn für Dich gerade eine Veränderung ansteht und Du dabei Unterstützung brauchst, können wir das gerne in einem Einzelcoaching tun.

A person at the center on whom the environment, family, hobbies, workplace and values/beliefs have an impact.

Stressmanagement

Du weißt, das das Dein Thema ist an dem Du arbeiten musst. Dann können wir gerne gemeinsam uns auf das T und K aus der STARK Formel konzentrieren. Dies geht wiederum im Einzelcoaching oder dem Workshop Zeit zur Reflexion.