Du fragst dich, was mich dazu bewegt hat Life Coach zu werden? Schließlich habe ich ja eine Vollzeitstelle?! Dann findest du hier raus, wie ich zu meinem Zweitjob gekommen bin.

Rückblickend fühlt es sich wie eine Reise an, die ich nicht geplant habe, die mich aber genau dahin geführt hat, wo ich heute stehe.

Eine Tür geht zu, und dafür eine andere auf

Angefangen hat es damit, dass ich mich auf ein Programm in meiner Firma beworben habe, dass sich unter anderem mit dem Thema Persönlichkeitsentwicklung beschäftigt. Leider bin ich dort nicht genommen worden. Das hat mich zunächst sehr traurig gemacht. Ich wollte mich aber wirklich weiterentwickeln, also habe ich nach Möglichkeiten gesucht, dies zu tun. Dabei bin ich immer wieder über Coaching Ausbildungen gestolpert. Da mich das Thema schon immer fasziniert hat – ich habe sogar als Jugendliche überlegt, ob ich Psychologie studieren möchte, fing nun die Suche nach einer geeigneten Ausbildung an. Ich habe mich, nach einigem Suchen, für ein Fernstudium als Psychologische Beraterin/Coach entschieden.

Jetzt fragst du dich bestimmt, ob ich nicht einfach einen Kurs zum Thema Persönlichkeitsentwicklung hätte machen können. Ja natürlich, hätte ich! Aber ich wollte mehr. Ich wollte mir fundiertes Wissen aneignen und meine Neugierde zu dem Thema befriedigen. Ich war mir nicht sicher, ob diese zusätzliche Belastung eine gute Idee war, aber ich wollte es ausprobieren.

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Die Erkenntnis

Als die ersten Unterlagen kamen und ich anfing mich mit dem Thema näher zu beschäftigen, merkte ich schnell, dass ich die richtige Entscheidung getroffen hatte. Ich recherchierte jedes Thema zusätzlich im Internet und musste mich manchmal zwingen aufzuhören und im Thema weiterzugehen, da ich so viel Interessantes fand und von einem spannenden Thema zum nächsten spannenden Thema gesprungen bin. Die Zeit, die ich zum Lernen hatte, verging meistens wie im Flug.

Da es sich um ein Fernstudium handelte, habe ich jede Übung und jede Methode zunächst an mir selbst ausprobiert. Das war auf der einen Seite anstrengend, da man sich ja doch manchmal gerne anschwindelt, und die Übungen zwangen mich dazu, das nicht zu tun, sondern ehrlich und ungeschönt die Aufgaben zu bearbeiten. Vor allem, da ich ja auch für mich etwas mitnehmen wollte. Ich habe mich vorher schon für sehr reflektiert gehalten, und das auch gespiegelt bekommen, aber das Studium hat mich hier dennoch weitergebracht. Eine Erkenntnis war, das mir noch etwas fehlt, in dem ich andere unterstützen und in ihrer Entwicklung weiterbringen kann. Ich erinnerte mich zum Beispiel daran, wieviel Freude es mir gebracht hat, Kinder zu trainieren und zu sehen, dass sie Erfolg haben.

Und in diesem Prozess wurde mir klar:
Ich will nicht nur Dinge lernen, ich will Menschen dabei unterstützen, sich kennenzulernen, ihre Muster zu verstehen und ihre Ressourcen zu nutzen.

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Der Reifeprozess

Einige Monate lang kristallisierte sich immer mehr heraus, was ich gerne machen würde: Life Coach sein und das vor allem für die Themen Veränderung, Stress und Lebensbalance. Wieso gerade diese Themen? Das ist aus meiner Sicht sehr einfach zu sagen. Veränderung ist ein Thema, das ich selbst sehr spannend finde, da man mit ihnen wachsen kann. Allerdings habe ich auch festgestellt, dass viele Menschen Veränderung als etwas Angsteinflößendes wahrnehmen, etwas das man unbedingt vermeiden möchte. Mir geht es da anders, wenn ich zu lange keine Veränderung habe, werde ich ruhelos. Ich finde Veränderung spannend, interessant und suche sie sogar. Da wir aber in einer Welt leben, die sich ständig verändert, möchte ich andere gerne unterstützen diese auch als positiv wahrzunehmen.

Das Thema Stress ist ein sehr persönliches für mich. Da ich mit Anfang 30 ein Burnout hatte und es mir selbst sehr schwergefallen ist, mir das einzugestehen und mir Hilfe zu suchen, weiß ich wie wichtig das Thema ist und wie wichtig frühzeitige Wahrnehmung und Unterstützung ist.  Dieses Erschöpft sein kam nicht plötzlich, sondern schlich sich ein. Rückblickend hätte ein genaueres Hinsehen früher geholfen, die Warnsignale ernst zunehmen und gegenzusteuern.

Mit diesem Thema einher geht das Thema Lebensbalance. Das heißt für mich: Nicht erst dann da zu sein, wenn es schon brennt, sondern Frühwarnzeichen ernst zu nehmen und zu verstehen, was Balance wirklich bedeutet, im Beruf, im Alltag und im Leben. Wenn diese stimmt, dann sind auch die Chancen, ein Burnout zu erleiden, kleiner. Was genau die Lebensbalance für jeden selbst ist, ist zwar individuell, aber sie sollte gegeben sein.

Jetzt wusste ich also, was ich machen möchte, nur wie genau das funktionieren sollte, das wusste ich noch nicht. Als erstes fing ich also an mich über meine Möglichkeiten zu erkundigen. Meine Entscheidung dafür mich nebenberuflich Selbständig zu machen habe ich dann relativ schnell getroffen. Auch wenn ich mir Fragen wie: „Haben Sie nicht schon genug zu tun?“ oder „Wie wollen sie das nebenher schaffen?“ oder auch „Bist du sicher, dass du dir nicht zu viel zumutest?“ am Anfang schon zu denken gegeben haben. Aber bisher kann ich nur sagen, dass mir das Coachen, Bloggen und Basteln an meiner Homepage einfach nur Spaß bringt. Und zwar so, dass mein Leben besser in Balance ist und es nicht ein zusätzliche Belastung ist, sondern für einen Ausgleich sorgt.

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Was du von „Warum ich Life Coach geworden bin“ mitnehmen kannst:

  • Du lernst mich ein Stück weiter kennen: mit Fehlern, Umwegen und echten Erfahrungen
  • Eine Ablehnung kann eine Türe zu etwas öffnen, das viel stimmiger ist als der ursprüngliche Plan
  • Wege verlaufen selten geradlinig und genau darin liegt ihre Kraft
  • Gerade bei Stress lohnt es sich früh hinzusehen, nicht erst wenn alles schon zu viel ist

Diese Erfahrungen helfen mir, Menschen individuell und empathisch zu begleiten. Mehr über meine Ausbildung, Arbeitsweise und Schwerpunkte erfährst du hier.

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