Die Geschichte

Wie einige von Euch sicher schon gesehen haben, war ich im September auf dem Jakobsweg unterwegs. Mir ging es in erster Linie darum Strand zu sehen und nicht an einem Ort und nicht in Deutschland Urlaub zu machen. Daher war mir vorher egal ob ich nun in Santiago de Compostela ankomme. Und ehrlich gesagt, hatte ich auch richtig Respekt vor 280km von Porto aus zu Fuß. Der Weg war da Ziel und nicht das Ankommen.

Was soll ich sagen, schon nach den ersten drei Tagen hat sich hier was verändert. Nachdem ich gesehen habe, dass ich 3 Tage am Stück mit Rucksack laufen kann, habe ich die Angst verloren und der Ehrgeiz hat mich gepackt. Jetzt wollte ich auch ankommen, aber wer braucht schon eine Urkunde dafür! Was soll ich sagen, wieder ein paar Tage später, fing ich auch ernsthaft an Stempel zu sammeln, damit ich diese Urkunde nun doch bekomme. Aber erst nachdem ich ausgerechnet hatte wie viele Kilometer ich jeden Tag laufen muss, um anzukommen. Die Erfahrung bis dahin zeigte mir, dass die Zahl, die da rauskam, durchaus machbar war.

Bewegliche Ziele

Interessant fand ich die unterschiedlichen Charaktere auf dem Weg. Einige haben schon mal die Rückfahrt von Santiago de Compostela gebucht, aber noch keine Ahnung wie sie da hinkommen und ob sie es schaffen. Andere hatten jeden Tag schon komplett im Voraus geplant. Jeder geht das ganze wohl etwas anders an.

Die einen kennen ihr Ziel, aber den Weg dahin nicht, andere kennen auch den Weg. Oder es gibt Menschen wie mich, die Plan- und Ziellos loslaufen. Und am Ende kommen die meisten an.

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Das Ziel klar vor Augen

Was ich auf meiner Reise gemerkt habe ist, dass diese Menschen perfekt im Improvisieren sind. Sie leben in den Tag hinein und in diesem Fall, laufen einfach mal darauf los. Das „Universum“ wird es schon richten. Aber was sie auch haben, ist eine sehr genaue Vorstellung wie es sein wird, wenn das Ziel erreicht ist. Was sie dann machen und wie sie sich fühlen und das, bis ins kleinste Detail. Das ist ihr Antrieb, deshalb erreichen sie ihr Ziel.

Aber sie nehmen auch gerne die Hilfe von den Planern in Anspruch. Die hat das „Universum“ geschickt, und helfen Ihnen ihr Ziel mit einem Umweg weniger zu erreichen. Aber nur wenn sie so nicht komplett verplant werden.

Den Plan in der Tasche

Von dieser „Sorte“ Mensch habe ich einige getroffen, was auch daran liegen mag, dass ich viele Deutsche auf dem Weg getroffen habe (sorry Vorurteil über mein eigenes Land). Das Ziel zu kennen ist ok, aber das kann man nur erreichen, wenn man auch genau weiß wie. So oder so ähnlich denken diese Personen. Und auch sie erreichen ihr Ziel, auch wenn dieses nur eine vage Vorstellung ist.

Läuft allerdings etwas nicht ganz so nach Plan, brauchen sie manchmal Hilfe, flexibel im Kopf zu bleiben. Oder sie haben auch dafür schon Plan B und Plan C im Kopf.

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Was ist das Ziel

Dafür habe ich nur mich als Beispiel. Und bei mir kann ich im Nachhinein sagen, dass ich Unterbewusst wahrscheinlich schon ein Ziel hatte, mich aber nicht getraut habe es zu denken oder gar auszusprechen. Aus Respekt vor der Aufgabe oder weil ich nicht versagen wollte. Hätte ich von Anfang an gesagt, ich möchte ankommen und die Urkunde bekommen, dann wäre es ja schon ganz schön peinlich gewesen, wenn es nicht funktioniert hätte, oder? Das mag vielleicht auch daran liegen, dass ich ansonsten gerne zu den Planern gehöre.

Erst als ich gemerkt habe, dass es machbar ist, habe ich mein Ziel formuliert. Dabei haben mir Gespräche mit „Planern“ und „Ziel fokussierten“ geholfen.

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Was Du aus „Bewegliche Ziele“ mitnehmen solltest:

  • Egal welcher Typ Du bist, wichtig ist nur, dass Du die Herausforderung annimmst und losläufst. Egal um was es sich handelt, denn nur wenn Du etwas anfängst, kannst Du überhaupt ankommen.
  • Schau was Du von den anderen Typen lernen kannst, statt sie komisch zu finden.
  • Habe kein Angst davor Dir Ziele zu setzen.
  • Bleib flexibel im Kopf.

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