Burnout ist zur Volkskrankheit geworden, die immer mehr Menschen betrifft. Aber Du kannst nicht nur handeln, wenn Du schon in einem Burnout bist, sondern auch schon präventiv.

Aber wie kann man Burnout vorbeugen?

Es gibt einige Dinge die Du für Dich selbst nutzen kannst um Dich STARK gegen Burnout zu machen. Zur Burnout Prävention habe ich eine eigene Formel entwickelt, die Dich dabei unterstützt auf Dich selbst zu achten.

Denn ja auch Arbeitgeber haben an dieser Stelle Hausaufgaben die ich in Burnout Prävention am Arbeitsplatz beschrieben habe, aber auch Du kannst Dich selbst schützen.

Burnout Prävention ist nicht die Aufgabe einer Partei, sondern nur gemeinsam können wir Burnout in seine Schranken weisen.

STARK Formel

S- Selbsteingeständnis

Ja, wie schon beim Burnout selbst, ist es auch für die Burnout Prävention wichtig, dass Du Dir selbst eingestehst, dass Du Handlungsbedarf hast. Das Du nicht einfach so STARK bist.

Denn sind wir mal ehrlich, jeder von uns empfindet mal Stress. Und wenn man sich die Erschöpfungsspirale von Unger und Kleinschmidt anschaut dann kommt uns das eine oder andere aus der Phase 1 sicher bekannt vor.

Es ist keine Schande an Dir selbst zu arbeiten!

T – Trigger finden

Als aller erste Aufgabe in der Burnout Prävention müssen wir herausfinden, was bei uns Stress auslöst. Und zwar den positiven und negativen Stress. Was sind Trigger? Ist es zum Beispiel der blöde Kommentar vom Kollegen, oder auch die zusätzliche Aufgabe die Du noch bekommen hast. Oder sind es Dinge wie der Lärm von der Straße, wenn Du abends im Bett liegst, oder Dein Partner der immer xy tut. All das können Auslöser sein. Als kleine Unterstützung hierfür kannst Du Dir gerne eine Liste möglicher Stressfaktoren herunterladen.

Indem Du auf Arbeitsblatt anfordern klickst, bestätigst Du, dass Du die Datenschutzbestimmungen gelesen hast und anerkennst.

A- Aktive Veränderung

Der dritte Schritt in der Burnout Prävention ist zu überlegen, welche Trigger sind veränderbar und welche nicht. Sprich kannst Du Trigger abschalten, oder musst Du für Dich lernen anders damit um zu gehen. Schauen wir uns zum Beispiel den Lärm von der Straße an. Hast Du die Möglichkeit Dein Schlafzimmer in einen anderen, ruhigeren Raum zu verlegen? Nein, wie sieht es mit Schallschutzfenstern aus? Ohrstöpsel?  Das ist eventuell ein Punkt den Du ändern kannst. Ähnlich liegt es bei der zusätzlichen Aufgabe. Hand aufs Herz, wie oft sagst Du einfach ja zu dieser, um vor dem Chef nicht doof aus zu sehen? Du könntest doch auch stattdessen fragen, welche Deiner anderen Aufgaben dafür nicht gemacht werden können, oder wo in der Prioritätenliste diese Aufgabe einzuordnen ist.

Wie Du an den beiden Beispielen siehst, es ist oft möglich Deine Stressfaktoren und Trigger zu beseitigen, aber um das zu erreichen benötigt es aktive Veränderung. Das ist der schwierigste Schritt, denn sich selbst und sein Verhalten zu ändern ist nicht einfach, aber machbar.

R- Resilienz

Resilienz, auch Anpassungsfähigkeit, ist der Prozess, in dem Personen auf Probleme und Veränderungen mit Anpassung ihres Verhaltens reagieren (Wikipedia). 

Wichtig ist auch zu wissen, dass Resilienz nicht eine Eigenschaft ist mit der man geboren wird und die einfach immer gleich gut vorhanden ist. Resilienz ist eher wie ein Muskel zu betrachten, den man aufbauen kann und dann immer wieder trainieren muss um ihn zu erhalten.

Dafür gibt es unterschiedliche Bausteine. Ein Baustein ist, sich klar zu werden, was denn die eigenen Werte und Ziele sind und wie im Idealfall die persönliche Lebensbalance aussieht. Ein anderer Baustein ist der Umgang mit Veränderung. Zu verstehen, was eine Veränderung in Dir auslöst, hilft schon besser damit um zu gehen und Mechanismen zu entwickeln, die es Dir leichter machen.

Ein dritter Baustein, den ich Dir heute noch verraten möchte ist das aktivieren von Ressourcen. Was ist damit gemeint? Naja, Du hast vielleicht früher schon mal eine ähnliche Situation erlebt und gemeistert. Frage Dich, wie Du es damals geschafft hast. Vielleicht ist das jetzt auch anwendbar. Mache Dir doch mal Deine eigenen Ressourcen klar. Schreibe für jeden Buchstaben des Alphabets eine Ressource auf. Das kann etwas sein wie G- gehe offen auf andere zu oder V- vertrauenswürdig oder L-lieber ehrlich als bequem.

K- Kraftquellen

Schau Dir doch einmal Deine unterschiedlichen Lebensbereiche und Personen in Deinem Leben an. Ich denke Du wirst Dinge finden, die Du tust, die Dir Energie geben und andere die Dir Energie rauben. So ist es bei mir zum Beispiel so, dass wenn ich in den Bergen wandere, dass ich zwar körperlich erschöpft bin, aber dennoch Energie aufgetankt habe. Ähnlich verhält es sich mit den Menschen in Deiner Umgebung. Du triffst Dich zum Beispiel mit Person A und kommst völlig ausgelaugt nach Hause. Wenn das gleiche Treffen aber mit Person B stattfindet bist Du hinterher ausgeglichen oder voller neuer Energie.

Wenn Du die einzelnen Punkte der Burnout Prävention vertiefen möchtest, dann melde Dich doch zu einem meiner Workshops an, oder vereinbare ein Gespräch mit mir. Gerne stelle ich meine STARK Formel auch in einem Vortrag zum Thema Burnout Prävention vor.

Workshop „Stark gegen Burnout“

Stark gegen Burnout

Job, Familie, Freizeit- manchmal wird Dir das alles zu viel?

Lerne Strategien die Dich STARK machen!

Termine