Wer kennt das nicht: Nächstes Jahr werde ich abnehmen, mit dem Rauchen aufhören, mehr Sport treiben, mehr Zeit mit meiner Familie verbringen. Was auch immer Deine Neujahrsvorsätze sind, wir halten uns in den ersten Tagen oder Wochen des neuen Jahres daran – und dann ist die ganze Motivation weg, und wir fallen zurück in unsere alten Gewohnheiten.

Wie erfüllst Du Deine Neujahrsvorsätze?

Und schnell ist wieder ein Jahr vorbei, ohne sie zu erreichen. Nun, es gibt immer ein nächstes Jahr…

Aber: Wie erfüllst Du Deine Neujahrsvorsätze?

Behalte Deine Motivation

Frage Dich als erstes: „Was ist die eine Sache, die ich wirklich erreichen möchte?“ Ein Neujahrsvorsatz ist genug. Was wünschst Du Dir am meisten? Als nächstes schreibe auf, warum Du das erreichen willst. Was soll anders werden? Zum Beispiel: „Ich möchte abnehmen, damit ich mit meinem Kind Fußball spielen kann.“ oder „Ich möchte 2 Mal pro Woche trainieren, um mich fitter zu fühlen.“. Sobald Du weißt, was Du erreichen willst und warum, setze Dir ein realistisches Ziel. Du kannst dafür die SMART- oder SPEZI-Formel verwenden.

Um die Motivation mit der Zeit nicht zu verlieren, verteile kleine Erinnerungen an das, was besser werden soll, im Haus. Das kann eine Post-it-Notiz an Deinem Badezimmerspiegel sein oder ein Bild, das Du an Deinen Kühlschrank hängst. Bringe diese kleinen Erinnerungen irgendwo an, wo Du sie jeden Tag sehen kannst. Sie erinnern Dich daran, warum Du es tun möchtest und halten Dich motiviert.

Aber selbst dann gibt es Wege, wie wir versuchen, uns selbst zu sabotieren. Hier ist es wichtig zu wissen, warum und was passiert.

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Setze Dir Deine Ziele!

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Streben nach Perfektionismus

Du hast Dir für jede Woche kleine Ziele gesetzt. Sagen wir, Du willst zweimal pro Woche trainieren, aber letzte Woche hast Du nur einmal trainiert. Was diejenigen unter uns, die nach Perfektionismus streben, nun zu tun pflegen, ist, sich selbst klein zu reden. Mit Sätzen wie: „Du Dummkopf, du dachtest, du schaffst das!“ oder „Jetzt musst du nächste Woche dreimal trainieren, sonst erreichst du dein Ziel nie!“ werden in deinem Kopf sein. Das wird nicht helfen, Dich zu motivieren, nächste Woche wieder loszulegen und Du wirst bald feststellen, dass Du mehr trainieren mussst, als es Tage in der Woche gibt.

Versuche stattdessen, die Perspektive zu ändern. Du hast ein Mal trainiert, das ist mehr als das, was Du vorher gemacht hast. Was würdest Du Deinem besten Freund in dieser Situation sagen? Wir neigen dazu, zu uns selbst strenger zu sein als zu anderen.

Wenn Di das passiert, versuche, die positiven Dinge zu finden, die Du bereits getan hast und Dich daran zu erinnern, wie gut sich das angefühlt hat. Wenn Du dieses gute Gefühl wieder haben willst – nun, Du weißt, was zu tun ist.

Siehst Du immer noch die kleinen Erinnerungen? Schauen sie Dir wieder an!

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Setze Deine Prioritäten

Bleiben wir bei dem Beispiel mit dem Training. Du hast nur einmal trainiert, weil Du einfach keine Zeit hattest, es öfter zu tun. Schaue Dir genau an, was Du stattdessen getan hast. War das wirklich notwendig? War es hilfreich für Dine Ziele? Hier könnten die Gründe anders sein. Manchmal hast Du vielleicht etwas anderes getan, nur um Dich zu beschäftigen. Erinnere Dich in diesem Fall an Deine Ziele und warum Du sie erreichen willst. Vielleicht schärfst Du sie, damit Du Deine Motivation zurückbekommst.

Vielleicht stellst Du aber auch fest, dass die Zeit einfach nicht reicht, weil Du Deinem Partner oder Freund helfen möchtest und das für Dich etwas sehr Wichtiges ist. In diesem Fall hast Du zwei Möglichkeiten: Die eine ist, mit dieser Person zu sprechen und ihr Dein Ziel zu erklären und vielleicht gemeinsam einen Weg zu finden, Dein Ziel zu erreichen. Die andere Möglichkeit ist, dass Du bei der Festlegung Deines Ziels einfach nicht alles berücksichtigt hast und ein Mal pro Woche zu trainieren realistischer ist. In diesem Fall musst Du Dein Ziel neu justieren.

Es gibt auch andere Gründe, wie Prokrastination, Entscheidungsfindung, „Nein“ sagen und Grenzen setzen. Bei all unseren Versuchen, uns selbst zu sabotieren, ist es möglich, dass wir nicht berücksichtigt haben, was an dem alten Verhalten gut war. Vielleicht hast Du mehr gegessen als nötig, weil die Essenszeit ein Familientreffen ist und oft mit sozialer Zeit verbunden ist. Finde heraus, was das Gute an dem Verhalten war, das Du ändern willst, und finde einen Weg, das Gute zu behalten. In dem Beispiel mit dem Essen kannst Du vielleicht eine halbe Stunde finden, in der Deine Familie zusammensitzt und redet, aber ohne das Essen. Ich bin sicher, Du wirst einen Weg finden!

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Wie erfüllst Du Deine Neujahrsvorsätze? Hier sind einige Tipps dafür:

  • Setze Dir ein klares Ziel und kleine Teilziele
  • Erinnere Dich täglich daran, warum Du das erreichen willst
  • Erkenne, ob Du Dich selbst sabotierst
  • Behalte die guten Dinge

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