Wenn ich bisher gefragt wurde, wie ein Coaching bei mir abläuft, konnte ich nur den Prozess beschreiben. Jetzt kann ich dir den Ablauf auch aus der Sicht einer Klientin zeigen.
Die folgende Rückmeldung einer Klientin hat mich besonders berührt, weil sie nicht nur das Ergebnis beschreibt, sondern den gesamten Weg, von anfänglicher Unsicherheit über wichtige Erkenntnisse bis hin zu nachhaltigen Veränderungen im Alltag.
Veröffentlicht mit freundlicher Zustimmung der Klientin.

Kontaktaufnahme und Erstgespräch
Zu Beginn war ich mir etwas unsicher, ob zwischen Frau Haag und mir eine Therapeutin – Patientinnen Verbindung entstehen würde, in der ich mich auch öffnen könnte. Die erste Sitzung bezog sich überwiegend auf die Rahmenbedingungen, wofür ich Verständnis hatte. Allerdings irritierte es mich auch. Vor der ersten Sitzung hatte ich Frau Haag eine lange Nachricht geschrieben, in der ich meine Herausforderungen in aller Ausführlichkeit beschrieb. Nach dem Absenden hatte ich schon Bedenken, ob sich Frau Haag auf solch eine E- Mail überhaupt melden würde und ob das überhaupt Themen waren, die sich zum Bearbeiten „lohnten“.
Frau Haag hat mir eine sehr ausführliche und empathische E – Mail zurück geschrieben. Ich fühlte mich nicht mehr so unsortiert, unsicher und hilflos. Ich hatte wieder neue Orientierung gefunden. Dies führte vermutlich dazu, dass ich zu klare und hohe Erwartungen und Vorstellungen entwickelte, die in der ersten Sitzung etwas „gedämpft“ wurden. Ich dachte, dass wir direkt mit der Bearbeitung meiner Themen anfangen und ich am Ende der Sitzung schon mehr Klarheit bzw. erste Schritte zur Bearbeitung meiner Herausforderungen entwickelt hätte. Ich machte mir bewusst, was ich in der „systemischen Berater – Ausbildung“ gelernt hatte und war nun auch von mir und meinen Erwartungen irritiert. Frau Haag hat Eins zu Eins umgesetzt, wie ein Coach vorzugehen hat und erstmal klare Rahmenbedingungen geschaffen. Desweiteren hat Sie mir eine Hausaufgabe gegeben, die ich bis zur nächsten Stunde machen durfte. Es gefiel mir zudem, dass Frau Haag mir verschiedene Sitzungsanzahl – Angebote machte und mir auch Zeit gab, um selbst entscheiden zu können, ob ich mit Ihr arbeiten wollte oder nicht.
Einzelcoaching
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Der erste Schritt ist immer ein kostenloses Erstgespräch. Wir nehmen uns 60 Minuten Zeit, um uns kennenzulernen und Ihre Ziele für das Coaching zu definieren.
Das Erstgespräch ist völlig unverbindlich und verpflichtet Sie nicht dazu, ein Coaching bei mir zu beginnen – was haben Sie also zu verlieren?
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Lernen den Fokus zu finden
Ich war immer fasziniert von Frau Haags Fähigkeit alles, was ich schrieb und sagte, genau zu analysieren und in verschiedene Themenbereiche zu sortieren/einzusortieren und mich im Folgenden erst zu fragen, was mir in dieser Stunde wichtig wäre, zu beleuchten. Am Anfang iritierte mich die Nachfrage auch erstmal, da mir der Gedanke durch den Kopf schoß, alles, was ich sage ist mir wichtig zu bearbeiten. Erst wusste ich nicht, für was ich mich entscheiden sollte und ob die anderen Themen dann noch zur Sprache kommen würden. Ich hatte Angst, dass diese nicht mehr zur Sprache kommen und nachher im Alltag nochmal unbearbeitet auftauchen würden und ich dann nicht wissen würde, wie ich diese bearbeiten sollte. Es war Angst, die falsche Entscheidung zu treffen.
Doch schon bei der dritten Sitzung merkte ich, dass es leichter ging mich zu Entscheiden. Im Nachhinein finde ich diese Nachfrage in jeder Sitzung sehr gut. So kam ich dazu, mich zu sortieren und zu fokussiere. Desweiteren wurden die anderen Themen immer mit in das „Hauptthema“ eingeflochten. Es hatte alles mit allem zu tun. Wenn wir das Eine bearbeiteten, bearbeiteten wir gleichzeitig auch die anderen Themen. Im Rückblick half mir die Nachfrage auch dabei, mich zu entscheiden, was ich in diesem Moment wollte und brauchte.
Momente die weh taten und weiterbrachten
Es gab Sitzungen, in denen wir die Tränen kamen, weil ich mich „ungerecht“ behandelt fühlte, etwas wütend wurde und kurzzeitig der innere Widerstand in mir entstand, dass „ich doch so nicht bin“ und „Was denkt Frau Haag jetzt von mir?“. Ich wollte nicht, dass Frau Haag mich so einordnen würde und schämte mich, weil ich plötzlich auch merkte, dass Frau Haag einen Volltreffer gelandet hatte, den ich für mich noch nie gesehen hatte oder nicht wahrnehmen wollte.
Diese innerlichen Auseinandersetzungen waren für mich im Nachhinein sehr bedeutend und wichtig. Ich denke, dass dies dazu geführt hat, mich im Verlauf besser kennenzulernen und zu akzeptieren. Denn Schmerz ist manchmal der Neuanfang, um mit etwas anders umgehen zu können als zuvor.
Veränderungen im Alltag
Es gab Sitzungen, in denen ich dachte, heute war es einfach ein ruhiges Gespräch und doch änderte sich in den folgenden Woche etwas in meinem Verhalten. Manchmal verunsicherten mich die Veränderungen auch. Doch Frau Haag ordnete diese Verunsicherung für mich ein, in dem Sie mir immer wieder aufzeigte, weshalb und warum ich gerade verunsichert sein könnte. Ich konnte die Erklärungen immer nachvollziehen und fühlte mich dadurch verstanden.
Es gab Sitzungen, in denen ich mich kurzzeitig etwas „ertappt“ fühlte und Sitzungen, die mich aufwühlten und in denen ich mich emotional sehr weit öffnen konnte. Die ganze Zeit über war Frau Haag als „Sortiererin“ und „Begleiterin“ an meiner Seite. Sie gab mir Sicherheit, Vertrauen,Zutrauen,Freiheit und war immer klar und konsequent.
Was besonders geholfen hat
Heute darf ich mich melden, wenn wieder ein Thema in meinem Alltag auftaucht, dass ich besprechen möchte. Das finde ich im Vergleich zu Therapeutinnen auch ein tolles Angebot, weil ich selbst entscheiden kann, wann ich ein Gespräch brauche und selbst aktiv werden muss. Desweiteren sind die Sitzungen nicht einfach nach 15 X Mal vorbei, egal was dann im Leben des Klienten gerade ist oder noch passiert, sondern es ist ein Ausschleichen, bis der Klient wieder stabil genug ist. Manchmal braucht es einfach auch das Wissen darüber, dass wir im Leben eine Art „Notfallkontakt“ haben, zu dem wir jederzeit ein „SOS“ schicken können. Das gibt sehr viel Sicherheit.
Die Hausaufgaben waren sehr toll. Erst dachte ich, wie soll ich diese im Alltag bearbeiten. Dies war jedoch immer möglich und oft hatten die Hausaufgaben auch konkret etwas mit der Umsetzung dessen zu tun, was wir in der Sitzung zuvor besprochen hatten. Auch die Art und Weise der Bearbeitung der Hausaufgaben ließ Frau Haag offen. Jeder darf diese auf seine eigene Art und Weise beantworten. Das finde ich sehr toll, denn dadurch konnte ich mich auch besser damit identifizieren und mich tiefer damit auseinandersetzen und darauf einlassen. Bei mir waren die Methoden das Malen und das Schreiben.
Fazit nach dem Coaching
Die Gesprächszusammenfassungen, die Frau Haag mir nach jeder Stunde schrieb, waren nach den jeweiligen Sitzungen sehr hilfreich zur Reflexion und zur Festigung der theoretisch besprochenen Handlungsmöglichkeiten im Alltag. Ich werde mir diese Zusammenfassungen auch als Merkzettel weiterhin aufheben und abheften. Desweiteren habe ich daran auch gesehen, inwieweit ich mich weiterentwickelt hatte. Generell bin ich total dankbar, um diese ausführlichen Zusammenfassungen. Dadurch habe ich mich immer ernst und wertgeschätzt gefühlt. Ich hatte nie das Gefühl irgendeine Nummer zu sein, die abgearbeitet werden muss.
Vielen Dank Frau Haag für Alles!
Fokus Themen
Finde Deine Lebensbalance
Ein wichtiger Faktor der Burnout Prävention ist Deine individuelle Lebensbalance. Gerne können wir hierzu in einem Einzelcoaching tiefer einsteigen oder Du nimmst Dir Zeit für den „Zeit zur Reflexion Workshop“.
Mut zur Veränderung
Das A in der STARK Formel spricht von aktiver Veränderung. Das ist keine einfache Sache.
Wenn für Dich gerade eine Veränderung ansteht und Du dabei Unterstützung brauchst, können wir das gerne in einem Einzelcoaching tun.
Stressmanagement
Du weißt, das das Dein Thema ist an dem Du arbeiten musst. Dann können wir gerne gemeinsam uns auf das T und K aus der STARK Formel konzentrieren. Dies geht wiederum im Einzelcoaching oder dem Workshop Zeit zur Reflexion.



