Burnout – ich doch nicht!?!

Vielen fällt es immer noch sehr schwer sich einzugestehen, dass sie ein Burnout haben! Aber warum ist das so?

Leider ist Burnout immer noch ein Tabu-Thema, über das man nicht spricht und dass man schon gar nicht hat. Und das vor allem nicht, wenn man als leistungsfähig und im Leben stehend gesehen werden möchte!

Wen trifft es denn nun wirklich?

Laut der Studie „Women in the Workplace“ von McKinsey & Co. und LeanIN.org in den USA waren es in 2021 42% der Frauen, die angegeben haben, das sie sich immer oder fast immer bei der Arbeit ausgebrannt sind. Bei den Männern sind es laut dieser Studie 35%. Das letzte Jahr der Pandemie Zeit, hat diese Zahlen um 10% bei den Frauen und 7% ansteigen lassen.

Statista hat das Thema in den USA aus der Generationensicht betrachtet. Auch hier gibt es im Durchschnitt einen Anstieg von 9,5% im letzten Jahr. Wobei die GenX mit 14% am stärksten gewachsen ist.

In der GenZ bestätigen 58% der Befragten sich im letzten Jahr ausgebrannt gefühlt zu haben, bei den Millenials sind es 59%, bei der GenX sind es 54% und bei den Baby Bommers sind es 31%.

In einer Studie aus 2017 stellt Statista die Frage wie das Burnout Risiko nach Stellung in Deutschland unterschieden werden kann.  Absoluter Spitzenreiter mit über 66% sind die Angestellten, die ihr Risiko als hoch einschätzen. Auch noch zweistellig sieht es bei den Teamleitern (13%) aus. Diese sind gefolgt von den Abteilungsleitern mit 7% und Bereichsleitern mit 5%.

Es trifft also deutlich mehr Menschen als Du wahrscheinlich gedacht hast. Das heißt wohl, dass es jeden treffen kann.

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Wer ist den besonders gefährdet?

Hier kann man besonders 3 Gruppen von Menschen hervorheben.  Allen drei Gruppen haben gemeinsam, dass es sich um Menschen handelt, die eine hohe Selbstmotivation haben und aus eigenem Antrieb viel erreichen wollen. Lediglich die Beweggründe sind unterschiedlich.

Gruppe 1: Perfektionisten

In dieser Gruppe finden wir Menschen, die mit viel Ehrgeiz und Engagement an die Ihnen übertragenen Aufgaben geben und diese bis auf den letzten I-Punkt richtig machen wollen. Erreichen sie das nicht, haben sie in ihren eigenen Augen versagt. Leider ist in unserer heutigen Arbeitswelt genau dafür keine Zeit mehr. Laut Mind Matters Ltd. geben in Europa 75% an das sie meistens in einer hohen Geschwindigkeit arbeiten oder mit knappen Terminen arbeiten. 10% geben an, dass sie selten bis gar nicht genug Zeit haben die Aufgabe zu beenden.

Gruppe 2: Leistungsorientierte Menschen

Diese Gruppe besteht aus sehr zielstrebigen, dynamischen Menschen. Sie verausgaben sich gerne und haben daran oft Freude. Fehlt allerdings die Anerkennung von außen oder es stellen sich Misserfolge ein, kann diese Situation sehr belasten werden. Diese Gruppe benötigt auch einen gewissen Freiraum ihre Ziele verfolgen zu können und braucht ein hohes Maß an Selbstverantwortung. Schaut man weiter in die Ausführungen von Mind Matters Ltd. geben 42% an, dass Ihre Arbeitsgeschwindigkeit von KPIs abhängt und 35% das diese durch ihren Vorgesetzten vorgegeben ist.

Gruppe 3: Selbstlose Menschen

Diese Gruppe geht mit viel Idealismus an die Dinge heran. Sie sind häufig selbstlos und verantwortungsbewusst. Ihnen ist vor allem das Wohl der anderen wichtig. Wir finden sie meist in sozialen Berufen. Sie opfern sich für andere und gehören wohl zu den 68% deren Arbeitsgeschwindigkeit durch ihre Kunden vorgegeben wird (Mind Matters Ltd.).

Diese Gruppen beschreiben sicherlich nicht alle eindeutig und es gibt sicher auch betroffene und gefährdete die eine Mischung aus den beschriebenen Eigenschaften innehaben, aber sollen auch nur einen Eindruck geben.

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Burnout – Ich doch?

Abschließend bleibt mir nur noch festzustellen, dass es sich bei einem Burnout weder um persönliches Versagen oder Schwächer oder eine geringe Belastbarkeit handelt. Diese Stigmen sind aber leider immer noch häufig der Grund warum sich betroffene nicht eingestehen das sie erkrankt sind.

Solltest Du befürchten das es Dich trifft, hier noch eine gute Nachricht: 90% der Betroffenen sind wieder arbeitsfähig. Die Dauer ist allerdings häufig davon abhängig wie früh das Burnout erkannt wurde und wie schnell man sich Hilfe geholt hat.

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